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Protest! Songs! - Wie Musik die Welt verändert

Info, Dokumentation • 31.01.2026 • 19:20 - 20:00 heute
Mit ihren radikalen, wütenden Texten waren die Hamburger Punkband "Slime" und ihr Frontmann "Diggen" Hymnen-Lieferanten für die Autonome Szene der 80er Jahre. Polizeischutz bei ihren Konzerten garantiert.
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Popkolumnistin Aida Baghernejad lebt in Berlin, schreibt und spricht gerne über das Politische, das sich in vielen Sounds versteckt.
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Auch mit 78 Jahren ist Liedermacher Konstantin Wecker weiter politisch aktiv, verbindet Poesie und Widerstand und trommelt als leidenschaftlicher Anarchist und Pazifist für eine herrschaftsfreie Gesellschaft.
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Eine Ikone der Protestsongs: Joan Baez beim March on Washington 1963.
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Originaltitel
Protest! Songs! - Wie Musik die Welt verändert
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Dokumentation
Es sind mehr als Ohrwürmer. Es ist Musik, die die Welt verändern will - und verändert hat: die großen Protestsongs der letzten 100 Jahre. Ob im Kampf gegen Aufrüstung, für sexuelle Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit oder als Stärkung der Schwarzen Protestbewegung: Jede Revolte hat ihre ikonischen Songs, die aufrütteln, anklagen, inspirieren und ermutigen. Die vierteilige Reihe "Protest! Songs! - Wie Musik die Welt verändert" führt auf eine Reise durch Zeit und Klang: von Bob Dylans Friedenshymne "Blowin' in the Wind" (1962) bis zur Liedzeile "Im Schützengraben sind wir alle Bros" im Song "Frieden" (2024) von K.I.Z. Von Aretha Franklins vehement eingefordertem "Respect" (1967) über Peaches' Aufruf "Fuck the Pain Away" (2000) bis zu Beyoncés "Run the World (Girls)" (2011): An den Songs lässt sich ablesen, wie sich zum Beispiel Friedensbewegung und Feminismus verändert haben. Dasselbe gilt für den revolutionären Kampf für soziale Gerechtigkeit von der "Internationalen" (1871) über Ton Steine Scherbens "Keine Macht für Niemand" (1972) und "Killing in the Name" von Rage Against the Machine (1992). Und keine Bewegung hat so viele Welthits produziert wie die Kämpfe um die Gleichberechtigung Schwarzer Menschen: "Say it Loud (I'm Black and I'm Proud)" von James Brown (1968), "Get Up, Stand Up" von Bob Marley (1973), die Black-Lives-Matter-Hymne "Alright" von Kendrick Lamar (2015) und viele mehr. Wie sind diese Songs entstanden? Was sind die Gründe, warum sie so viele Menschen inspirieren? Wie haben sie die Protestbewegungen - und darüber hinaus die Welt - beeinflusst? Und wie leben sie bis heute fort?