Einmal im Jahr holen die Retro-Skifahrer die museumsreifen Holz-Skier ihrer Vorfahren vom Dachboden, um nach Zell am See zu reisen. Dort treffen sich alljährlich rund 100 unerschrockene Nostalgiker, um mit Skimaterial, das hundert Jahre und älter ist, den Hang hinunter zu düsen. Auf Holzskiern ohne Kanten und Belag, in Lederschuhen, Kniebundhosen und Lodenröcken, mit Fellstola und Opas Gletscherbrille. Oder in leuchtenden Neonoutfits mit noch untaillierten Skiern aus den 80ern. Auch Conny Bürgler muss da durch. Es ist gelebte Schi-Geschichte, mit viel Spaß. In die Wertung kommt nämlich jeder, der die Ziellinie überquert - egal, wie.