Assistenzhund darf nicht ins Gericht Frau Q. ist seit ihrer frühesten Jugend schwer zuckerkrank und ist rund um die Uhr auf ihren Assistenzhund angewiesen. Nun wollte Frau Q. in Linz zusammen mit Ihrem Hund das Gerichtsgebäude in einer privaten Angelegenheit betreten und ist abgewiesen worden, da laut Hausordnung Hunde das Gerichtsgebäude nicht betreten dürfen. Erst nach mehreren Telefonaten wurde es ihr letztlich doch gestattet, zusammen mit ihrem Hund, das Gericht zu betreten. Mittlerweile ist diesbezüglich auch die Hausordnung des Gerichts verändert worden. Betroffene berichten uns immer wieder, dass sie Probleme haben, mit sogenannten Assistenzhunden öffentliche Einrichtungen zu betreten. Volksanwältin Gaby Schwarz hat dies nun zum Anlass genommen um nachzufragen, warum nach wie vor keine einheitliche, österreichweite Regelung vorliegt. Kein Seezugang Frau H. hatte sich schon einmal an die Volksanwaltschaft gewandt. Damals hat die gehbehinderte Pensionistin beklagt, dass es ihr besonders schwer gemacht wird, das Amalienbad in Wien-Favoriten zu betreten. Dieses Problem konnte mittlerweile gelöst werden, doch nun möchte Frau H. in die Seestadt nach Aspern ziehen, da diese ja angeblich im gesamten Gebiet barrierefrei gestaltet worden ist. Frau H. würde dort aber auch gerne im See baden gehen. Doch es gibt ein Problem: Ein barrierefreier Zugang in den See liegt nicht vor und bisher hat man seitens der Stadt Wien auch keinerlei Anstalten gemacht, dies zu ändern. Frau H. hat sich nun an die Volksanwaltschaft gewandt, da sie nicht akzeptieren will, dass es für Menschen mit Behinderung nicht möglich ist, dort im See schwimmen zu gehen. Love Scammer Frau S. matcht auf Tinder mit einem Mann. Er gibt an, ein in Italien lebender Schwede zu sein und schlägt vor, auch abseits von Tinder schreiben. Sie SMSen, Whatsappen, Telefonieren wochenlang. Der angebliche Bauingenieur meldet sich jeden Abend und schreibt ihr jeden Morgen - er ist ihrTraummann. Doch dann gibt es einen Unfall mit einem Kran. Der "Traummann" schreibt, dass er für den Schaden aufkommen muss. Es geht um viel Geld: mehrere Zehntausend Euro. Den größten Teil der Summe hätte er, lediglich 15.000 Euro würden fehlen. Er bittet sie, ihm Geld schicken kann. Die verliebte Frau S. ist bereit dazu. In letzter Sekunde kann eine Freundin sie davon abhalten. Jetzt will Frau S. den Schwindel aufdecken. "Bürgeranwalt" begleitet sie auf diesem Weg.