Schmelzende Gletscher, auftauender Permafrost, Wassermangel auf den Hütten und immer häufiger zerstörte Zustiegswege: Der Klimawandel verändert das Hochgebirge rasant. Damit wandelt sich auch das klassische Bergsteigen. In den Ötztaler Alpen rund um das Taschachhaus ist das deutlich zu beobachten. Michi Düchs ist unterwegs mit den Buchautoren Matthias Ballweg und Bertram Kloss. Die beiden haben sich intensiv mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Infrastruktur beschäftigt und für ihr Buch "Die letzte Hütte der Alpen" rund 300 Hütten in den Ostalpen untersucht. Ihr Fazit: Nur ein kleiner Teil der Hütten ist bislang nicht von den Folgen des Klimawandels betroffen. Wie sehr sich das Hochgebirge in den letzten Jahrzehnten verändert hat, wird bei unserer Tour sichtbar: Dort, wo einst Gletscher bis fast an die Hütten reichten, verlaufen heute Bäche. Zustiege werden nach Starkregen von Muren verschüttet und die Energieversorgung gerät zunehmend unter Druck. Trotz aller Veränderungen bleibt die Faszination des Alpinismus ungebrochen: Auf einer Hochtour zur Bliggspitze erleben Michi, Matthias und Bertram, warum das Unterwegssein in Schnee und Eis nach wie vor begeistert! Außerdem gibt es Neues von der Online-Serie Bergmenschen: In dieser Staffel begleiten sie den aufwendigen Umbau der Neuen Prager Hütte. Sie ist ein weiteres Beispiel dafür, wie sich alpine Hütten an die Herausforderungen des Klimawandels anpassen müssen.